FAQ

Hier finden Sie Fragen & Antworten rund um die Pflegevermittlung

Um eine 24 Stunden Pflege nutzen zu können, muss ein eigener abgetrennter Raum im Haushalt der Pflegeperson vorhanden sein. Dieser Raum muss mit Bett, Schrank, Tisch und Stuhl ausgestattet werden. Wünschenswert wären auch ein eigener Fernseher, Telefon und Internet. Es muss kein eigenes Bad vorhanden sein. Die Mitbenutzung der vorhandenen Sanitäreinrichtungen sind ausreichend. Die 24 Stunden Pflegekraft nimmt an den Mahlzeiten teil und wird voll verpflegt.

Der Wechsel findet individuell – abhängig von Krankheitsbild und Zustand der zu pflegenden Person –  alle 6 – 8 Wochen statt. Bei nächtlich häufiger Unruhe und starker körperlicher Belastung finden die Wechsel auch häufiger statt, damit sich die Pflegekräfte zwischenzeitlich ausruhen können.

„Grunddeutschkenntnisse” bedeutet, dass sich die Betreuungskraft mit einzelnen Wörtern verständlich machen kann.

Bei „kommunikativen Deutschkenntnissen” ist eine Verständigung in ganzen Sätzen möglich.

„Gute Deutschkenntnisse” bedeutet, dass eine Unterhaltung möglich ist.

Pflegegrad / Pflegestufe

Für die Finanzierung Ihrer Betreuungskraft erhalten Sie einen Zuschuss von der Pflegeversicherung, das Pflegegeld. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) stellt nach einer Begutachtung einen Pflegegrad zwischen 1 und 5 fest. Das Pflegegeld beträgt derzeit (2019):

Pflegegrad 1 0 €
Pflegegrad 2 316 €
Pflegegrad 3 545 €
Pflegegrad 4 728 €
Pflegegrad 5 901 €

Verhinderungspflege

Eine weitere Leistung der Pflegeversicherung ist ein Zuschuss für die Vertretung pflegender Angehöriger (sog. „Verhinderungspflege”) von bis zu 1612 € jährlich.

Demenz

Die meisten der pflegebedürftigen Personen sind an einer der verschiedenen Arten von Demenz erkrankt (z. B. Alzheimer, vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz). Dies wird oft zunächst nicht wahrgenommen, weil die Erkrankten einerseits die Symptome im Anfangsstadium erfolgreich überspielen und andererseits die Angehörigen den Ernst der Lage nicht wahrhaben wollen.

Ein demenziell veränderter Mensch ist begleitet von Angst und Unsicherheit und sollte deshalb so lange wie möglich im gewohnten Umfeld bleiben. Hier kennt er sich aus und die Orientierung kann möglichst lange erhalten bleiben.

Im Gegensatz zu einer Heimunterbringung ist zu Hause eine Eins-zu-eins-Betreuung durch eine feste Bezugsperson und nach individuellen Bedürfnissen möglich. Hier hilft auch eine persönliche Biografiearbeit, um den Alltag zu strukturieren.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich für eine individuelle Beratung zur Verfügung.